mal kurz in den Wald

Es sind nur noch ein paar Wochen bis zum Treffen im Harz, wird Zeit, mich hier mal wieder zu melden.

Ich hatte in dieser Woche noch Gelegenheit, im Wald zu übernachten. Habe eine Schutzhütte in der Nähe der ehemaligen Regierungssiedlung bei Wandlitz dafür ausgewählt, sehr geräumig und doch abgelegen genug.

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nicht täuschen lassen, der Blitz der Kamera war hier im Einsatz

Komme kurz vor 22:00 Uhr dort an und baue in aller Ruhe das Nachtlager auf, die kleine Solarlampe reicht für die Orientierung völlig aus. Hatte mir noch eine Dose dänisches Elephanten-Bier gekauft, aber das schmeckt auch nach dem zweiten Schluck echt furchtbar. Das kippe ich weg und krabbele dann doch in den Schlafsack.

Gegen 23:00 Uhr höre ich noch mal das Pfeifen der Niederbarnimer Eisenbahn, das müsste der letzte Zug für heute gewesen sein. Gegen 3:00 Uhr meldet sich die Blase, ich staune über die Ruhe im Wald, genieße für einen Moment die sternenklare Nacht, bevor ich mich wieder in den Schlafsack rolle…

Um 06:30 Uhr habe ich gepackt, finde in Bernau einen Bäcker für ein gemütliches Frühstück mit nem Pott Kaffee und bin dann nach einer Dusche pünktlich kurz nach 08:30 am Arbeitsplatz.

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Kleinigkeiten zwischendurch

Die GST war wieder unterwegs, wer sich für den Blogbeitrag über die Teilnehmerräder Zeit nimmt, der findet etwa in der Mitte des Beitrages ein AWOL. Sieht für meine Wahrnehmung extrem minimalistisch aus, aber ich habe keine Ahnung, ich habe solche langen/schwierigen Strecken noch nicht in Angriff genommen. Würde mich trotzdem interessieren, wie sich das AWOL und der Fahrer so auf den Betonplatten der ehemaligen Grenze geschlagen haben.

Für das eigene AWOL gibt es (etsy sei Dank) noch ein kleines Schmuckschild fürs Steuerrohr. Ja, ich weiß, da habe ich irgendwie eine Macke 😉

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Auf Schalke

Über den Ort des diesjährigen Treffens bin ich bei instagram gestolpert, er hatte ne Hütte , Geschichte (siehe Wikipedia) und ist wie viele Orte im Harz nicht mit dem Auto erreichbar. Nur: ich war selbst noch nie da…. Also habe ich die dienstlichen Anlässe mal passend gelegt, um hier eine Übernachtung zu machen. Die Hütte ist geräumig, es gibt weitere in der „Nachbarschaft“. Der Weg dahin brachte für mich ein paar Schiebepassagen, die Umstellung auf 1×10 mit einem 39er Blatt vorn und einem 32er als größtem Ritzel hinten ist eben eine für Brandenburg passende Kombination. Würde ich im/am Harz wohnen, wäre eine andere Kurbel mein Favorit, aber so kann ich damit leben.

Macht Euch auf den Fotos einen kleinen Eindruck vom Ort…

SchotterpistenAusblick auf Goslardie Hütte aus SchalkeBlick vom Aussichtsturmein Muss: Harzer KäseAbfahrt gegen 05:00 Uhrdie OkerUnterwegs

Abseits vom Asphalt

Es gibt Leute, die fahren Rad und sammeln dabei Landkreisschilder. Da kann ich wenig dazu beitragen, aber ich kann gemäß diesem Blogbeitrag Kacheln für mich sammeln. Ist eh besser, als „gegen“ andere Radler zu fahren 😉  Ich hatte und habe noch viele Lücken in der Google-Karte, aber ich habe mich von 9×9 auf 18×18 geradelt. Also von 14km x 14km auf knapp 27km x 27 km. Einige der Lücken liegen abseits der Straßen und das AWOL kann dank der breiteren Reifen sehr gut für Waldwege, Schotterwege, Pflasterstraßen, Betonplattenstraßen und Feldwege genutzt werden.

Das habe ich auf den letzten knapp 250 Kilometern auch ausgiebig gemacht:

Auch wenn das jetzt komisch klingen mag, ich habe diese Wege wirklich genossen. Keine Ampeln, keine eng überholenden Autos, ein riesiges Wegenetz, ganz viel Abwechslung in der Landschaft, es war großartig. Hätte gefühlt alle 100 Meter anhalten wollen, um das zu fotografieren, aber so kommt man ja auch nicht voran. Und ich habe mich geärgert, wenn ich die Karte zu oberflächlich gelesen habe und dadurch dann doch „vermeidbare“ vier Kilometer auf den Landstraßen im Barnim unterwegs war…

Lunchride in Hamburg

 

So, das AWOL ist wieder fahrtauglich, auch wenn kleine Details noch erledigt/korrigiert werden müssen. Werde in einem eigenem Blogpost dann das Rad auch ausführlicher zeigen. Konnte mich in dieser Woche mit Harald verabreden, um den „üblichen“ Lunchride zu absolvieren. Harald veranstaltet diese gemeinsame Mittagsrunde wöchentlich, wer also Mittwochs an der Elbe ist, der kann sich gerne über Facebook anmelden. Wir waren „außerplanmäßig“ an einem Donnerstag unterwegs und daher nur zu zweit. Der Spaß war genauso da, auf der linkselbischen Seite gab es dann noch ein Touristen-Fischbrötchen, habe das AWOL dann anschließend noch für eine Dienstfahrt nach Finkenwerder genutzt.

DANKE an Harald!

Generalüberholung

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Die Monstercrosser-Phase ist beendet, das AWOL wird wieder ein Tourer werden. Der Rahmen war für kleine Änderungen beim Rahmenbauer und anschließend zum Pulver, Schwarzrot aus der RAL-Palette ist es geworden. Der Farbton umhüllt nicht nur das Rahmenset, sondern auch den Vorbau und die neuen Schutzbleche von VeloOrange. Diverse Verschleißteile werden erneuert werden, das Pizza-Rack liegt bereit und bis zum Mai ist das AWOL dann hoffentlich wieder fahrtauglich.

AWOL als Monstercrosser

Von der Vielseitigkeit des AWOLs habe ich ja schon geschrieben… Aktuell ist mein AWOL ein 29er Crosser mit 2,1 Zoll breiten Reifen. Mehr passt nicht in Rahmen und Gabel, jedenfalls nicht als 29er. Der Entwickler des AWOL hat auf 27,5er Rädern noch dickere Reifen in den Rahmen gezwängt.

Aber ich werde das Rad sicherlich wieder straßentauglich umbauen.